Sonntag 10.10.2010 15:00
Arbeitsgemeinschaft Migration

Führung durch die Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde mit anschließendem Zeitzeugengespräch

Rund vier Millionen Menschen verließen zwischen 1949 und 1990 die DDR in Richtung Bundesrepublik; 1,35 Millionen von ihnen passierten das 1953 gegründete Notaufnahmelager in Berlin-Marienfelde. Hier wurden sie untergebracht und versorgt; hier durchliefen sie auch das notwendige Verfahren, um eine Aufenthaltsgenehmigung für die Bundesrepublik und West-Berlin zu erhalten.

Heute erinnert am authentischen Ort eine Ausstellung an Ursachen, Verlauf und Folgen der deutsch-deutschen Fluchtbewegung.

Unter den Gesichtspunkten von Flucht und Zuwanderung ruft die Arbeitsgemeinschaft Migration zum Besuch der Erinnerungsstätte auf.

Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es unter dem entsprechenden Terminhinweis der Abteilung Lichterfelde Ost und Süd

Marienfelder Allee 66-80, 12277 Berlin (Nähe S-Bahnhof Marienfelde)

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