SPD will Jugendarbeit im ehemaligen Outpost ermöglichen

02.02.2019: Schon im letzten Jahr hat die SPD Fraktion einen Antrag zur Nutzung des künftig leerstehenden Outposts mit einer Nutzung für Jugend und Kultur eingebracht. Der Jugendhilfeausschuss hat dieses Konzept beschlossen. Im Ausschuss für Schule und Kultur haben CDU und Grüne die Jugendarbeit aus dem Konzept gestrichen.

  

Dazu erklärt der SPD Kreisvorsitzende, Ruppert Stüwe: „Die schwarz-grüne Veränderung des SPD-Antrags, im zukünftig leerstehenden Outpost einen reinen Kulturstandort zu entwickeln ist bedauerlich und kurzsichtig. Wir als SPD hatten ein Konzept mit eine Mischnutzung für Jugend-Freizeit und Kultur vorgeschlagen- aber die Jugend muss mal wieder draußen bleiben. Wer gute Jugendarbeit verhindert, setzt die falschen Prioritäten für Steglitz-Zehlendorf.“

SPD Jugendstadträtin Carolina Böhm ergänzt: „Das jüngst vorgelegte Gutachten zur sozialen Infrastruktur für Steglitz-Zehlendorf hat eine dramatische Unterversorgung bei Jugendangeboten dokumentiert: Steglitz-Zehlendorf liegt 40 Prozent unter dem durchschnittlichen Versorgungswert für Berlin. Insgesamt fehlen im Bezirk mehr als 2.000 Angebotsplätze für Jugendliche. Die Versorgung in Zehlendorf-Nord ist räumlich die schlechteste, aus Sicht einer Jugendstadträtin wäre dieser spannende Ort ein gutes Signal in die Richtung der nächsten Generation gewesen. So bleibt die Verdrossenheit über Jugendliche, die sich wegen mangelnder Alternativen im öffentlichen Raum aufhalten."

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