Konsequenz gegen rechtsextreme Angriffe
31.08.2006: Dr. Arndt lobt das besonnene Verhalten der Jusos und fordert den Senat auf konsequent gegen die Zunahme rechtsextremistischer Angriffe
Am gestrigen Abend musste eine Veranstaltung der Jusos Steglitz-Zehlendorf im AWO-Haus an der Osdorfer Str. in Berlin-Lichterfelde mit dem Titel: "Bürgerlicher Rassismus und Staatsantifa: Möglichkeiten staatlicher Interventionen zur Bekämpfung von Rechtsextremismus" abgebrochen werden.
Obwohl Polizei vor Ort anwesend war, war es aufgrund der Anwesenheit potentieller gewaltbereiter Personen nicht mehr möglich. Die Unversehrtheit anwesender interessierter Bürgerinnen und Bürgern sowie der dortigen Räumlichkeiten war nicht mehr. Eine neue Veranstaltung soll zeitnah stattfinden.
Der Kreisvorsitzende der SPD-Steglitz/Zehlendorf Dr. Michael Arndt lobt das besonnene Vorgehen der Jusos und wird sie in der Auseinandersetzung gegenüber den rechtsextremistischen Gruppen weiter voll unterstützen. Dr. Michael Arndt fordert gleichzeitig den Innensenator Körting auf konsequent gegenüber die Zunahme derartiger Vorfälle im Süden der Stadt vorzugehen. Es ist nicht nachvollziehbar, dass Personen verbotener Organisationen, wie in Lichterfelde geschehen, unter anderen Vorzeichen und Deckmantel unsere Demokratie und unsere freiheitliche Gesellschaft beschädigen können.




