KDV - Zukunftswerkstatt für Steglitz-Zehlendorf
04.02.2010: Der Blick in die Zukunft und die Herausforderungen in unserem Bezirk!
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Zukunftswerkstatt KDV |
Auf der Kreisdelegiertenversammlung vom 16.01. haben die Delegierten und Mitglieder das Angebot der „Zukunftswerkstatt“ engagiert genutzt, um die Ziele und Strategien in der Kommunalpolitik in Steglitz - Zehlendorf weiterzuentwickeln.
Im Rahmen der Arbeitsgruppen wurden die Zielsetzungen und Herangehensweisen der Arbeit im Bezirk und der BVV gemeinsam reflektiert und kommende Herausforderungen und mögliche neue Lösungsansätze herausgearbeitet.
Die Unterstützung durch externe Moderationen und Input schärfte den Blick für das Wesentliche – die Belange der Bürgerinnen und Bürger in Steglitz-Zehlendorf.
Die Kreisdelegiertenversammlung widmete sich den ganzen Vormittag den Diskussionen in den verschiedenen Arbeitsgruppen zu Fragen der Wirtschaftspolitik, der Stadtentwicklung, dem sozialem Leben und der Bildungspolitik im Bezirk. Dabei wurde der Status Quo evaluiert und zukünftige Fragestellungen und Lösungsansätze diskutiert und dokumentiert.
Ergebnisse der Arbeitsgruppen
Die AG Wirtschaft stellte als zielführende Aufgabe die Bestandsaufnahme der bestehenden Unternehmens- und Förderstrukturen fest, um neue Leuchttürme zu identifizieren und die Netzwerktätigkeit zu stärken. Damit soll verhindert werden, dass vorhandene Potentiale wie z.B. die aufstrebenden weiblichen Unternehmerinnen im Bezirk verloren gehen.
In der AG Stadtentwicklung bildeten sich vier Themenschwerpunkte heraus. Zum Thema Radwege im Bezirk wurde für die Verbesserung der Mobilität durch den Ausbaus und die Pflege der Radwege ein "Runder Tisch Radweg" vorgeschlagen. Weiterhin wurde festgestellt, dass der Schutz der Grünflächen ein wichtiger Aspekt der Sicherung der Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger ist und gleichzeitig ein Markenzeichen des Bezirks darstellt. Für die zukünftige Bezirksentwicklung ist es von großer Bedeutung, die Gewährleistung von günstigem Wohnraum durch entsprechenden sozialen Wohnungsbau sicher zu stellen. Zusätzlich sollte sich der Bezirk mit der Generationsgerechtigkeit beschäftigen und eine Anpassung an die Bedürfnisse alter Menschen z. B. durch die Umsetzung von Mehrgenerationshäusern verstärkt fördern.
Die AG Soziales Leben setzte sich mit den vielschichtigen Problemlagen armer Menschen im Bezirk auseinander. Diese werden aufgrund der unzureichenden Wahrnehmung und fehlender Kommunikation mit Betroffenen nicht genügend berücksichtigt. Um mehr Vertrauen zu schaffen und um Ressourcen besser zu mobilisieren, soll die Koordination der Zusammenarbeit von Akteurinnen und Akteuren im Bezirk verbessert werden. Hierfür muss die Beteilung der SPD an Netzwerken vertieft, die Kompetenz gebündelt, aber auch die Festlegung von Ansprechpartnerinnen und Partnern im Kreis bzw. den Abteilungen organisiert werden. Als erster Schritt ist ein Aktionsbündnis auf der Ebene des Kreises geplant, um die bestehenden Potentiale zu sichten und zu vernetzen. Zur Vertiefung der Diskussion findet am 12.02.ein erstes Treffen um 18 Uhr im Rathaus Zehlendorf, Raum A 119, Kirchstr. 1/3 statt.
Die AG Bildungspolitik hat als Hauptaufgabe die Aufarbeitung des generellen Informationsdefizits zur Sekundarschulreform unterstrichen. Auf der Grundlage einer differenzierten Bestandsaufnahme sollen zukünftig der Kreis und die Abteilungen ihre Informationskompetenz stärken, um sich als Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger im Bereich der Bildungspolitik zu profilieren.
Anschließend wurden die Anträge des Kreisvorstands und der Abteilungen debattiert und verabschiedet und die KDV gegen 17 Uhr beendet.
Katharina Berten




